Immer mehr Schweizer Skifahrerinnen und Skifahrer zieht es für den Winterurlaub über die Grenze nach Italien. Doch Vorsicht: Wer die Pisten von Südtirol bis zu den Dolomiten geniesst, sollte sich vorher gut informieren. Die Regeln auf der Piste sind längst nicht in allen Ländern gleich, und Italien hat seine Gesetze für die Saison 2025/2026 massiv verschärft. Wer hier die Schweizer Gepflogenheiten eins zu eins übernimmt, riskierte hohe Bussen oder den Entzug des Skipasses.
Informationspflicht: Prüfen Sie vor dem Grenzübertritt die lokalen Gesetze (besonders Helmpflicht und Versicherung).
Dokumente: Führen Sie den Versicherungsnachweis digital oder in Papierform immer bei sich.
Sicherheit geht vor: Alkohol und Piste sind in Italien eine gefährliche Kombination für Ihr Portemonnaie und Ihren Versicherungsschutz.
Während in der Schweiz Eigenverantwortung grossgeschrieben wird, herrscht in Italien seit dieser Saison (2025/26) strikte Disziplin:
In der Schweiz ist die Haftpflichtversicherung freiwillig (aber dringend empfohlen), in Italien ist sie Gesetz:
In Italien gilt eine strikte Grenze von 0,5 Promille. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fährt, begeht eine Straftat. Die Pistenpolizei führt 2026 verstärkt Kontrollen durch – oft direkt bei den Talstationen oder an den Hüttenausgängen.
Unabhängig vom Land bleiben die FIS-Regeln Ihr rechtlicher Anker. Sie regeln die Vorfahrt, das Überholen und die Hilfeleistung. Wer gegen diese Regeln verstösst, haftet bei einem Unfall persönlich für alle daraus entstehenden Kosten.
Italien ist 2026 kein Pflaster für «Sünnele und Aperol» auf der Piste. Geniessen Sie Ihren Drink nach der letzten Abfahrt. Falls es zu einer Kontrolle kommt und Sie keinen Versicherungsnachweis vorlegen können, bieten viele Skigebiete Kurzzeit-Versicherungen für ca. 3 Euro pro Tag an – das ist immer noch günstiger als die Busse!
Gepostet am 6. Januar 2026