Arbeit

Hausfrau oder Hausmann: Wer zahlt bei einem Unfall?

Wer mehr als 8 Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber angestellt ist, ist automatisch Unfall versichert. Wie steht’s aber, wenn sie Hausfrau oder er Hausmann ist? Worauf sollten Vollzeit-Mamas oder -Papas in der Schweiz beim Versichern achten?

Vollzeit-Hausmänner und -Hausfrauen sind nicht, wie Arbeitnehmende, automatisch unfallversichert. Damit Unfall- und Heilungskosten übernommen werden, ist es deshalb wichtig, dass sie sich im Rahmen ihrer obligatorischen Krankenversicherung auch gegen Unfälle versichern.

Wichtig zu wissen:

Sind Sie Vollzeit-Hausfrau oder -Hausmann und haben Sie eine Unfallversicherung in Ihrer obligatorischen Krankenversicherung integriert, dann kann es sein, wie bei Krankheit auch, dass erst Ihre Franchise zum Zug kommt. Das heisst, Sie bezahlen Kosten selber, bis die Höhe Ihrer Franchise erreicht ist. Ob dem so ist, finden Sie heraus, indem Sie sich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der Krankenversicherung genau anschauen.

Wer kümmert sich ums Kind?

Manchmal sind leider weder Verwandte, noch Freunde oder Nachbarn da, die nach einem Unfall bei der Kinderbetreuung oder im Haushalt unterstützen können. Wer sich unfallbedingt nicht mehr ums Kind kümmern kann, kann dieses Risiko im Vorfeld ebenfalls versichern. So bieten beispielsweise manche Krankenkassen oder andere Versicherungen Taggeldversicherungen als Zusatz an. Diese helfen nach einem Unfall beispielsweise dabei, die Kinderbetreuung zu finanzieren.

Gepostet am 28. April 2017